Nationales Untertauchermuseum in Aalten feiert 10-jähriges Bestehen!

Am 3. Dezember 2014 ist es 10 Jahre her, dass das Nationale Untertauchermuseum in Aalten eröffnet wurde. Seither kann ein jeder die Geschichten eines ‘ganz gewöhnlichen’ Hauses mit einer ganz besonderen Geschichte erleben. Die Geschichten der Bewohner und deren Nachbarn während des Zweiten Weltkrieges werden im Nationalen Untertauchermuseum interaktiv dargestellt. Hier lebte nämlich eine Familie mit zwei kleinen Kindern im wahrsten Sinne des Wortes unter einem Dach mit der Besatzungsmacht, die ihre Ortskommandantur im Wohnzimmer an der Marktseite einquartiert hatte. Zur selben Zeit lebten Untergetauchte exakt über den Köpfen der Besatzer auf dem Dachboden. Einzigartig ist, dass das Versteck der Untergetauchten im Originalzustand erhalten geblieben ist und heute für das Publikum zugänglich ist.

In den vergangenen 10 Jahren ist es dem Museum gelungen, einen festen Platz im Netzwerk der nationalen Kriegs- und Erinnerungszentren der Niederlande zu erobern. Auch in der Euregio und im Unterricht der weiterführenden Schulen ist das Museum eine feste Größe geworden. Insbesondere in Deutschland steigt die Achtung für die Art und Weise, wie das Museum Markt 12 die Themen Krieg und Frieden behandelt sowie die Entscheidungen, die den Menschen diesbezüglich abverlangt werden.

Dass das Thema des Untertauchermuseums Markt 12 noch immer traurige Aktualität hat, wird schon dadurch unter Beweis gestellt, dass Freiheit und Demokratie noch lange nicht selbstverständlich sind. Auch heute noch leiden Millionen von Menschen unter Unrecht und Gewalt, und es wird für Toleranz und Frieden gekämpft. Und das ist genau das Thema von Markt 12. Entscheidungen treffen zwischen gut und böse und die vielen Zwischentöne, die dabei möglich sind. Im Museum wird diesbezüglich viel Arbeit geleistet, nicht nur durch die festangestellten Museumsmitarbeiter, sondern auch durch zahllose ehrenamtliche Helfer, die durch ihre unentbehrliche Hilfe u.a. Geschichten festhalten und entschlüsseln. Die Reaktionen der Besucher aus dem ganzen Land und der Euregio zeigen, dass das Museum Markt 12 als lebendig und wichtig angesehen wird.

Am 3. Dezember öffnet das Museum von 10 bis 20 Uhr kostenlos seine Pforten für alle Besucher. Gleichzeitig werden viele Aktivitäten für jung und alt geboten. Man kann Führungen mitmachen. Erzähler berichten über die Geschehnisse im Hause Markt 12 während des Zweiten Weltkrieges. Außerdem werden die Dozenten des Lehrprogramms ‘De Gaostok’/’Die Gehhilfe’ anwesend sein, um von Aalten zu erzählen. Die Ausstellungskommission wird Hintergrundinformationen über die Ausstellung „Der Schatz des verschwundenen Klosters“ geben. Im Marktzimmer ist zudem der regionale Teil der vorigen Ausstellung ‘Liefde in Oorlogstijd / Liebe im Krieg’ noch zu sehen.

Nationaal Onderduikmuseum, Markt 12 in Aalten

Von 16.00 bis 16.45 und von 19.00 bis 19.45 Uhr macht Tonny Stoltenborg Sie mit den Aaltener Gängeskes (im Museum) bekannt. Führer begleiten Sie auf einen verkürzten Rundgang durch das Aaltener Zentrum. Auch an die Kinder wurde gedacht: Für sie gibt es ein eigenes Programm. Sie können kostenlos an einer spannenden, speziell für das Museum Markt 12 entwickelten Spurensuche im Museum teilnehmen. Für die Kleinsten (4-6 Jahre) ist um 15 Uhr Vorlesestunde, und sie können sich an einem Zeichenwettbewerb beteiligen. Hierfür liegen Ausmalbilder für sie bereit. Selbstverständlich werden viele Ehrenamtliche der Aaltener Museen und des Fremdenverkehrsvereins VVV anwesend sein, um Sie zu empfangen und Ihnen über Aalten und die Besonderheiten von früher und jetzt zu erzählen.

Sie können einen aktiven Beitrag zum Weltfrieden leisten, indem Sie einen Friedenswunsch hinterlassen, der im neuen Jahr virtuell um die Welt geschickt werden wird. Kinder, die einen Friedenswunsch hinterlassen, bekommen einen Gutschein für eine Spurensuche im Museum, der am gleichen Tag oder an einem anderen Tag eingelöst werden kann.

Kommen Sie alle und feiern Sie diesen Geburtstag mit uns zusammen!

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Jennie Kempink Onthulling Liberationkei