Markt 12

Erleben Sie Kriegsgeschichten interaktiv.

Das Nationalen Untertauchermuseum erzählt vom (Überlebens-) Leben einer Gemeinde in gewöhnlichen und ungewöhnlichen Zeiten. Das Museum bietet ein Bild des täglichen Lebens der Zivilbevölkerung in den Besatzungsjahren 1940-1945. Zu dieser Zeit war in der Gemeinde Aalten eine sehr hohe Anzahl von Versteckten untergebracht. Im Museum können die Geschichten von Menschen in Kriegszeiten interaktiv erlebt werden.

Persönliche Geschichten

Erleben Sie, wie sich das tägliche Leben für sie völlig verändert hat und vor welchen Entscheidungen die Menschen standen. Beachten Sie, dass mit ‘richtig oder falsch’ viele Nuancen möglich sind. Erleben Sie, wie schwierig es ist, Strom zu erzeugen und wie stickig es im Versteck war. Suchen Sie nach den Geschichten von Menschen, die den Krieg selbst erlebt haben, und verbinden Sie sie mit aktuellen Ereignissen.

Das Museum hat auch einen “Fluchtraum für die Freiheit”. Wenn Sie diesen Fluchtraum betreten, haben Sie an der Tür mit Ihrer Freiheit bezahlt … Im Fluchtraum werden Sie mit den Problemen und Dilemmata konfrontiert, denen jeder begegnen wird, wenn er oder sie fliehen muss.

Das Museum hat eine euregionale Zusammenarbeit und ein breites Bildungsangebot. Temporäre Ausstellungen verbinden sich mit verschiedenen Themen des Museums.

Treffen Sie Jennie Kempink, Ivy Philips und ‘Onkel Jan’ Wikkerink. Sie haben jeweils ihre eigene, einzigartige Geschichte über die Kriegsjahre in Aalten:

Jennie (6)

Ivy (14)

Ome Jan (46)

Das Markt 12 Gebäude: Eine kurze Tour

Das Haus, ein nationales Denkmal, ist in der Atmosphäre der Zeit von 1940 bis 1945 eingerichtet. Das ursprüngliche Versteck und der Luftschutzkeller sind beide noch zugänglich. Markt 12 zeigt, wie die Menschen in den Niederlanden und in Deutschland die Kriegsjahre erlebt haben und wie sie in ihrem Privatleben auf die Besetzung reagiert haben.

Die Halle

Beim Betreten der Halle sehen wir, dass es darum geht, während des Zweiten Weltkriegs Entscheidungen zu treffen: Juden hatten keine andere Wahl, sie versteckten sich, wurden verhaftet oder transportiert. Wenn Sie mit den Nazis einverstanden wären, könnten Sie Mitglied der NSB werden, Kinder von NSB-Mitgliedern könnten sich dem Jeugdstorm anschließen. Wenn Sie sich gegen die Deutschen wehren wollten, mussten Sie sich selbst Grenzen setzen. Schwarze Händler versuchten, einen Schlag aus dem …

Der Ortskommandantur

Die Bewohner von Markt 12, einer Familie mit Kindern, mussten während des Krieges ihren Wohnraum teilen, da das große Wohnzimmer von den Deutschen beschlagnahmt und als Ortskommandantur genutzt wurde. In diesem Raum geht es um bürokratische Organisation und ihre Folgen für die Bevölkerung. Maßnahmen des Besatzers sowie die Geschichten von Personen werden hervorgehoben.

Der Obere Raum

Der obere Raum “erzählt” von der Atlantikmauer, einer Verteidigungsmauer entlang des Atlantischen Ozeans, die von den Deutschen errichtet wurde, um eine Invasion zu verhindern. Die Einwohner von Scheveningen mussten für den Bau evakuiert werden. In Aalten waren rund 500 Scheveninger untergebracht.

De Keuken

De keuken werd tijdens de Tweede Wereldoorlog helaas veel te weinig gebruikt waarvoor ze bedoeld was. Aan eten zien te komen, dat was bijna een dagtaak. Er waren voedselbonnen, maar je moest heel goed opletten of je de bonnen die je had nog wel mocht gebruiken. Sommige producten waren niet eens meer te krijgen, er kwamen surrogaten op de markt. Elders in het land was de schaarste vaak nog veel groter. In de hongerwinter 1944-1945 kwamen mensen helemaal vanuit Haarlem naar Aalten om eten te halen.

De Schuilkelder

Onder het huis was een schuilkelder, waar alle mensen uit de buurt naartoe vluchtten tijdens luchtalarm. Men hoopte daar veilig te zijn. Zo dicht bij de grens vlogen namelijk veel bommenwerpers over Aalten, op hun weg naar Duitsland en het gebeurde weleens dat een bom te vroeg losgelaten werd. Het was dus best gevaarlijk in Aalten.

De Zijingang

In de zijgang staat het thema propaganda centraal. Zowel de Duitsers als de geallieerden en het verzet maakten gebruik van posters en flyers om mensen te overtuigen van hun gelijk.

De Zolder

Helemaal boven, op de zolder, zien we van alles gebeuren. Er is een illegale drukkerij, een onderduikruimte en er zijn veel verhalen over hoe het destijds ging met het verzet en onderduiken. Wie wil kan hier zijn eigen verhaal kwijt, of dat van ouders of grootouders.

De Voorkamer

Toch ging in de oorlog, ondanks de moeilijke tijden, het leven van de bewoners van het huis gewoon verder. Een beeld daarvan zien we in de voorkamer. Vader moest voor de Duitsers werken en de kinderen gingen, voor zover mogelijk, gewoon naar school.

De Tussenkamer

Net als de vader van het gezin, moesten veel Nederlandse mannen voor de Duitsers werken: de Arbeitseinsatz. Daar gaat het in de tussenkamer over. Ook zien we hier hoe moeilijk het in de oorlog was om elektriciteit te krijgen.