Jan van den Heuvel
(Rotterdam, 1924)
Mitglied der 1. Kompanie DNB
Tödlicher Unfall während des Trainings mit scharfer Munition
Jan van den Heuvel wurde am 31. August 1924 in Rotterdam geboren. Wie so viele weigerte er sich, für die Deutschen zu arbeiten. Unter anderem durch die Kontakte zwischen den reformierten Kirchen (Gereformeerde Kerken) in Rotterdam und Aalten fand Jan ein Versteck bei der Familie Koskamp in Dale. Sofort nach der Befreiung von Aalten schloss er sich der 1. Kompanie des DNB an. Er zog mit dem Bataillon aus, um den Rest der Niederlande zu befreien.
Als das Dutch National Battalion aufgelöst wurde, kam Jan zum Achten Infanterieregiment (Achtste Regiment der Infanterie) und wurde der 1. Kompanie des 2. Bataillons zugeteilt.
Dieses Bataillon wurde nach Knokke (Belgien) entsandt, um eine Ausbildung zur Entschärfung zurückgelassener Minen zu absolvieren. 1946 war das Bataillon in der Hojel-Kaserne in Utrecht stationiert. Am 13. Februar 1946 wurde auf dem Golfplatz „De Pan“ mit Angriffsgranaten trainiert. Als nach Abschluss des Trainings eine Kiste mit Granaten auf einen Lastwagen geladen wurde, explodierte eine Granate.
Sowohl Jan als auch sein Dienstkamerad Dick Fries wurden schwerstens verletzt. Sie wurden mit herbeigerufenen Krankenwagen in ein Krankenhaus in Utrecht gebracht, wo Jan am folgenden Tag, dem 14. Februar 1946, verstarb. Er wurde nur 21 Jahre alt. Dick überlebte, blieb jedoch für den Rest seines Lebens blind. Jan wurde am 18. Februar mit militärischen Ehren auf dem Friedhof Zorgvlied in Amsterdam beigesetzt.








