Douwe Jilderda
(Oostellingwerf, 1914)
Stellvertretender Kommandant der 2. Kompanie des DNB
Soldat mit Leib und Seele
Douwe Jilderda wurde am 14. Juni 1914 in Ooststellingwerf, Friesland, geboren. Im Mai 1940 kämpfte er als Feldwebel des 9. Infanterieregiments gegen die Deutschen. Er geriet in Kriegsgefangenschaft, wurde aber wieder freigelassen. Er arbeitete als Polizei-Wachtmeister und zog 1941 mit seiner Familie nach Velp und später nach Varsseveld, wo er sich dem Widerstand anschloss. Als Polizist arbeitete er eng mit dem Widerstandsführer Wim Helmink zusammen.
Als sich im April 1943 ehemalige Soldaten für den Dienst in Deutschland melden sollten, tauchte Douwe mit seiner Familie unter. Sie fanden Unterschlupf bei Widerstandsfamilien in Westendorp und Noorderbroek. Dort lebte er unter dem Namen „Der Sohn des Bauern Jansen“. Im Geheimen trainierte er mit Waffen und bereitete sich auf weitere Widerstandsaktionen vor.
Nach der Befreiung von Varsseveld zog Douwe mit seinen Widerstandskameraden los, um deutsche Soldaten an die Militärbehörden zu übergeben. Im April trat er der zweiten Kompanie des Dutch National Battalion bei und wurde Anfang Juli zum kommissarischen Kommandanten ernannt. Seine Einheit war mit der Minenräumung beauftragt – eine gefährliche Aufgabe, die er später bei der Königlichen Landmacht fortsetzte.
1947 ging Douwe als Oberleutnant in die damalige Niederländisch-Indien und wurde in Ost-Borneo stationiert.
Ende 1949 kehrte er in die Niederlande zurück, zunächst nach Halle und später nach Amersfoort. Er stieg zum Oberstleutnant auf, starb jedoch am 4. März 1969 plötzlich an einem Herzinfarkt. Er wurde mit militärischen Ehren in Velsen beigesetzt.







