Das Nationale Untertauchermuseum veranschaulicht das (Über-)Leben einer Gemeinschaft in gewöhnlichen und ungewöhnlichen Zeiten – geeignet für einen Besuch durch ältere wie auch junge Menschen. Neben regelmäßig wechselnden Ausstellungen zu den Themen des Museums, werden Unterrichtspakete für Schülergruppen, diverse Spazier- und Fahrradrouten sowie Führungen durch das Museum und/oder Aalten angeboten.

Ein Haus mit (eigener) Geschichte

Markt 12 lautet die Adresse des Aaltener Hauses mit einer besonderen Geschichte. Interaktiv kann man hier ‘den ganzen Krieg unter einem Dach’ durch die Geschichten der Einwohner während des II. Weltkrieges erleben: Eine Familie mit zwei kleinen Kindern, der deutsche Ortskommandant und die Untergetauchten. Bei Fliegeralarm suchten auch die Nachbarn im Keller Schutz. Als ‘Untertaucherdorf’ beherbergte der Grenzort Aalten in Relation zur Bevölkerung Niederlande-weit die meisten Untertaucher während des II. Weltkrieges.

Erleben Sie das tägliche Leben der Bewohner und vor welche Entscheidungen sie gestellt wurden. Erkennen Sie die Schwierigkeit der Stromerzeugung. Fühlen Sie in der ‘Opkamer’ mit den wegen des Baus des Atlantikwalls aus Scheveningen Evakuierten. Erfahren Sie wie furchterregend der Aufenthalt im Versteck der Untergetauchten war. Suchen Sie den Eingang zur illegalen Druckerei und kontrollieren Sie die Personalausweise.

Die Industriegeschichte von Aalten

Das ‘Frerikshuus’ – ein Herrenhaus am Markt – und der alte Dorfbauernhof dahinter ‘erzählen’ vom Leben und Arbeiten der Dorfgemeinschaft durch die verschiedenen Jahrhunderte. Hier geht es um die seinerzeit in den Niederlanden einzigartige Hornindustrie und die für die Entwicklung Aaltens äußerst bedeutsame, grenzüberschreitende Geschichte der Textilindustrie. Im alten Dorfbauernhof wird auf die landwirtschaftliche und handwerkliche Entwicklung Aaltens und seiner Umgebung eingegangen.

Nationaal Onderduikmuseum
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