Die Frau als Dreh- und Angelpunkt des Widerstands

5. Oktober 2018 bis 25. August 2019

In der Ausstellung ‘Die Frau als Dreh- und Angelpunkt des Widerstands’ wird erstmals verdeutlicht, dass die Rolle der Frauen in der Widerstandsarbeit während des Zweiten Weltkrieges außerordentlich wichtig gewesen ist. Dese Geschichte wird von Zeitzeugen mit Hilfe von Briefen, Tagebüchern, Filmen und Fotos erzählt.

Das Nationale Untertauchermuseum Aalten beleuchtet die häufig essentielle Wichtigkeit der Frauen in ihrer Rolle als ‘Manager’ des Widerstands. Dadurch, dass in der Grenzregion das drückende Region der Nazis bereits ab 1933 deutlich fühlbar war, wurde unmittelbar nach dem Einfall der Deutschen in die Niederlande durch Helena Theodora Kuipers-Rietberg (alias Tante Riek) die L.O., ein landesweit arbeitendes Netzwerk zur Hilfe für die Untertaucher, gegründet. Sie war es, die Pfarrer Fredrik Slomp (alias Frits der Streuner) zur Mitarbeit in dem Netzwerk überredete,.

Am Beispiel von zehn Frauen werden die unterschiedlichen Rollen, die Frauen im Widerstand eingenommen haben, verdeutlicht. Sie arbeiteten normalerweise im Schatten ihrer Männer und Väter, und besonders nach dem Krieg blieb ihre Arbeit oft unbekannt, auch durch eigenes Zutun. In der Ausstellung stehen die beeindruckenden Geschichten der Frauen im Mittelpunkt, die dabei waren. Sie werden erschlossen durch bisher nicht veröffentlichtes Quellenmaterial in Form von Interviews, Briefen, Tagebüchern, bedeutsamen Gegenständen und Fotos. Im Rahmenprogramm gibt es Unterrichtsmaterialien, Vorträgen und Debatten.

Erstmals wird in einer Ausstellung herausgearbeitet, dass der Beitrag der Frauen zur Widerstandsarbeit während des Zweiten Weltkrieges, vor allem seit 1943, essentiell war. Ihre Arbeit zieht sich über die ganze Breite der Widerstandstätigkeit hin: Sabotage, Abholen und Anliefern von Waren und Waffen, Spionage sowie Unterstützung und Durchschleusen von Untergetauchten und gestrandeten alliierten Soldaten.

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