Ausstellung ‘LeinenGut’

Bett und Bad, Tisch und Geschirr

27. Mai b/z 1. Oktober 2017

Leinengut, wir schlafen darunter, es liegt auf dem Esstisch und wir trocknen sowohl uns wie auch das Geschirr damit ab – alle Tage. Dass Leinengut nicht alltäglich zu sein braucht, können Sie in dieser Ausstellung erleben.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein Leinenkabinett aus der ersten Hälfte des 20. Jahrunderts als Symbol für den Achterhoeker Wäscheschrank von früher, der Ort, an dem die Bett- und Tischwäsche aufbewahrt wurde. Auch zeigen wir Orte, wo heute die Haushaltstextilien aufbewahrt werden.

Um das Leinenkabinett herum wird die Entwicklung der Tisch- und Bettwäsche dargestellt. Nicht nur die verschiedenen Webtechniken, Materialien und Farbgebräuche werden gezeigt, sondern auch vieles andere, wie zum Beispiel, was bei den Bessergestellten und den weniger Begüterten im Wäscheschrank lag: Von Tischleinen aus dem 17. Jahrhundert über ein Handtuch von heute bis zu Beispielen für Tisch- und Bettwäsche aus der Zeit dazwischen.

Foto: Thea Schipper
Foto: Thea Schipper

Auch Unterwäsche wurde in die Ausstellung aufgenommen, weil diese bis ca. 1920 zum Leinengut gehörte. Darüber hinaus zeigen wir ebenfalls Monogramm-Stickerei, weil die Heimtextielien früher mit Monogrammen versehen wurden und Beispiele von geschickter Kunststopferei und erfindungsreichen Änderungstechniken, weil die Heimtextilien früher immer wieder geflickt und abgeändert wurden, um die Nutzbarkeit zu verlängern.

Während der Laufzeit der Ausstellung ‘LeinenGut’ präsentieren Els Lemkes und Carola Mokveld zeitgenössissche Textilkunst. Auch eine mehr als sechs Meter lange Prunkrolle von Jo Wiggers wird gezeigt.

Aalten liegt unmittelbar an der deutschen Grenze. Dennoch gab und gibt es groβe Unterschieden in der Tisch- und Bettwäsche beider Länder, weshalb ‘LeinenGut’ auch diesen Aspekt beleuchtet.

Für Kinder gibt es eine Schnitzeljagd, und während der Austtellungsdauer von ‘LeinenGut’ werden Führungen und Workshops organisiert. Genaue Informationen dazu werden in den lokalen Medien und auf der Homepage der Aaltener Museen veröffentlicht werden. Gleiches gilt auch für die Publikumsaktion, bei der jeder Interessent eine eigene Änderungsarbeit machen kann.

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